Glamour. Über das Wagnis, sich kunstvoll zu inszenieren (zu Klampen Verlag 2025)
Der Geschmack der Freiheit. Eine Geschichte der Kulinarik (Reclam Verlag 2024)
Falscher Garten ( Septime Verlag 2022)
Chaos? Hinhören, Singen Gesprächsband mit Ingrid Caven (Kampa Verlag 2021)
Poor Dogs (Septime Verlag 2020)
Satans Spielfeld (Septime Verlag 2017)
Ausgewählte Rezensionen
GLAMOUR. Über das Wagnis, sich kunstvoll zu inszenieren

»Ist es möglich, über den Glamour (…) ganze 184 und dazu auch noch geistvolle Seiten zu schreiben? Wer Ute Cohens gelungenen Essay gelesen hat, wird feststellen – man kann.« Stefan Ahrens in: Die Tagespost, 20. März 2025
»Mit überraschender Tiefe, gesellschaftspolitischer Analyse und sprachlichem Charme nähert sich die Autorin dem Thema, das seiner Natur nach schwer zu fassen ist.« Aline von Drateln in: Der Tagesspiegel, 5 April 2025
»Ute Cohen hat ein anregendes Buch verfasst, dem viele Leser zu wünschen sind, die (…) von einer Welt träumen, in der Glamour möglich und wirklich ist.« Thorsten Paprotny, Rezensionen.ch, 31. März 2025
»Unbedingt lesenswert« Joachim Feldmann in: Am Erker – Zeitschrift für Literatur, April 2025
»ein( ) fulminante(r) Catwalk durch die faszinierende Geschichte, Gestalten und Gesetze des Glamours« Erhard Schütz in: der Freitag, 15. Mai 2025
DER GESCHMACK DER FREIHEIT. Eine Geschichte der Kulinarik

„Ute Cohen hat ein amüsantes wie spannendes Buch über die Geschichte der Kulinarik geschrieben.“ – – Sophie Ben Chamo — JÜDISCHE ALLGEMEINE
„Das Buch ist eine Entdeckungsreise, die auf jeder Seite wie ein gutes Essen mit Freunden Überraschungen bereithält und immer wieder auf die Freiheit, die alles thematisch verbindet, zurückkehrt, aber sich für ein bewusstes Essen jenseits des Exzesses einsetzt.“ – – Stefan Laurin —RUHRBARONE.DE
»Wer literarischen Genuss erfahren will, dem ist eine Kostprobe von Ute Cohens ›Der Geschmack der Freiheit‹ uneingeschränkt zu empfehlen. Ob mit oder ohne ein Glas Dom Perignon.« — Stefan Ahrens ― Die Tagespost
„Jedes Kapitel ist ein Gaumenschmaus und kann einzeln inhaliert werden oder als Gesamtkunstwerk, als mehrgängiges Menü.“ — Hauke Harder ― leseschatz.com
„Dass Cohen auch in die ersten Speisekarten des Münchner Kultrestaurants Tantris hineinschnuppert, in Paul Bocuses Töpfe lugt und allerlei kulinarische Exzentrik entdeckt, ist so vergnüglich wie erhellend. Einblicke in die kulinarische Filmgeschichte und Literatur, Anekdoten über Starköche und Gangster-Gourmets lassen den Gesprächsstoff beim nächsten Restaurantbesuch bestimmt nicht ausgehen.“ ― MAÎTRE MAGAZIN 130/2024
“Ein schöneres Manifest für Geist, Gaumen und Genuss dürfte schwerlich zu finden sein.“ – – Stefan Meetschen — Cicero – Magazin für politische Kultur
„Die Evolution der Küche und des Genusses, eben der Kulinarik, liest Ute Cohen (…) vor allem als geistesgeschichtliches Menü. Ernst Blochs »Geist der Utopie« sieht sie fröhlich durch die Küche wehen. Ihr Buch ist ebenso sinnlich wie politisch und philosophisch. Das macht es einzigartig. Gibt dem Wort »Küchenphilopsophie« eine neue Bedeutung.“ – – Alf Mayer — culturmag.de
„Ein fein komponiertes Buch, luftig-leicht wie eine Pavlova, eine Verlockung für Geist und Geschmacksknospen!“ – – Matthias Grenda — Front Row Society – The Magazine
„(…) macht niemand einen Fehler, der sich Cohens Buch zulegt. Zum Preis eines Hauptgerichts erwirbt er ein kurzweiliges abendfüllendes Tischgespräch, von der Art jener, denen Immanuel Kant so gerne beiwohnte, weil er es schätzte, „wenn ein Tischgenosse ihm durch seine abwechselnden Einfälle neuen Stoff zur Belebung darbietet, welches er selbst nicht hat aufspüren dürfen“. – – Daniel Damler — Frankfurter Allgemeine Zeitung
SATANS SPIELFELD

Thomas Wörtche BUCHKULTUR Juni/Juli 2017 „Roman einer unbarmherzigen Zerstörung, inszeniert in einer eigenwilligen, poetischen und kristallinen Sprache. Ein radikaler, böser Psycho-Thriller, der wehtut.“
Peter Millian ERLANGER NACHRICHTEN 6.10.2017 „Ute Cohen (…) hat einen (Kriminal-)Roman geschrieben, der sich nicht nur auf seinen spannenden Plot beschränkt, sondern gleichzeitig eine Sozialstudie von kleinen, „gemeinen“ Dorfgemeinschaften ist.“
Marlen Hobrack DRESDNER KULTURMAGAZIN 5/2017 „Ute Cohen findet in ihrem Roman eindringliche und oft schwer auszuhaltende Bilder für den physischen und psychischen Missbrauch (…) Geschildert wird all das in einer bisweilen poetischen, bisweilen ganz konkreten Sprache. (…) Dieser Text ist nichts für zarte Gemüter.“
Holger Fuß Interview BERLINER ZEITUNG am 27.10. 2018: „Die amerikanische Journalistin Sarah Weinman hat nun in ihrem aufsehenerregenden Buch „The Real Lolita“ enthüllt, dass Nabokov 1955 den realen Vergewaltigungsfall der elfjährigen Sally Horner aus den 40er-Jahren ästhetisiert und mit „Lolita“ eine Verharmlosung von Pädophilie und Kindesmissbrauch mit den Mitteln der Literatur betrieben hat. Die Berliner Schriftstellerin Ute Cohen hat Ähnliches erlitten wie Nabokovs Romanfigur Dolores Haze.“
Lars Hartmann, AISTHESIS-Blog am 29.11.2018: „Ute Cohen schrieb ein beklemmendes und in der Sprache dennoch nüchternes Buch, wenige Metaphern nur, die Bilder für diese Lustgier eines Erwachsenen liefern. Ein schwarzer Panther oder eine mehrköpfige Hydra tauchen auf, sonst aber bleibt es bei der zwar mit Emphase beschriebenen aber im ganzen doch realistisch-nüchternen Darstellung. Das eben macht diese Geschichte umso entsetzlicher.“
POOR DOGS

Erik Heier, TIP BERLIN, 6/2020:
„Ute Cohen seziert den Finanzkapitalismus mit großer Sprachlust und sternkaltbösem Humor, der verblüffend sexy ist.“
Alf Mayer STRANDGUT, 6/2020:
„Das Buch schillert, es ist nicht ganz einfach zu klassifizieren. Es ist ein Wirtschafts- und ein Gesellschaftsroman, ein Thriller und ein Noir, ein lasziv funkelnder Diamant – ein sehr sinnliches Buch. Ein schwarzherziger Liebesroman aus der kapitalistischen Hölle.“
Christian Platz KULT.CH, Mai 2020:
„Eine Demimonde aus Lust und Schmerz, Samt und Rasierklingen, Kultur und Barbarei, das ist die Welt, in die uns Ute Cohens Buch entführt. Erbarmungslos.“
Joachim Feldmann DER FREITAG Ausgabe 12/2020:
„Mit Poor Dogs verleiht Ute Cohen (… ) der Sozialpsychologie des Finanzkapitalismus literarisches Format.“
Marlen Hobrack DRESDNER KULTURMAGAZIN April 2020:
„Es ist ein sehr französisch anmutender Text, weil er wie die großen französischen Romane einen ungeheuer feinen Blick für habituelle Eigenheiten und soziokulturelle Maskeraden besitzt.“
Hauke Harder LESESCHATZ 7. Februar 2020:
„Ein triefend böser Roman, der in sich eine Spannung aufbaut, die eine überspitzte, aber leider wohl auch realistische Welt aufzeigt.“
Lars Hartmann, AISTHESIS-Blog am 18.12.2020:
„Der Roman schildert und beschreibt. Er bewertet nichts, es werden all die Phrasen und Hohlsätze, die in dieser Welt ihre Anwendung finden, dem Leser präsentiert. Eine Art fröhlicher Positivismus.“
Volker Blech, Berliner Morgenpost am 29.03.20:
„Der Roman ist ein fein gedacht Psychothriller“
Jeannine Fiedler, CULTURMAG, 1.6.22:
„Der Roman ist in seinen Darstellungen von Sexualität, Depression, Krankheit krass, realistisch, manchmal komisch, oft rabenschwarz. Kein Material für zart besaitete Gemüter, denn gekämpft wird mit harten Bandagen.“
FALSCHER GARTEN

DER TAGESSPIEGEL 7/2022: „eine Räuberpistole voller Korruption, Mord und Totschlag“
Barbara Weitzel, DIE WELT 7/2022: „Schon im Vorgänger ließ Ute Cohen die Reichen und Schönoperierten gnadenlos vortanzen, nackt nicht nur im körperlichen Sinne. In ‚Falscher Garten‘ hat ein Serienmörder auf seine blutige und goldverzierte Weise seinem Weltverbesserer-Herzen Luft gemacht.“
Andrea Noack, CULTURMAG 7/22:
„ein Gesellschaftsroman, der aktuelle Trends in ein elegantes kleines Meisterwerk packt, und mit einer leisen, ausgefeilten Ironie restlos alles durch den Kakao zieht, was in Grunewald und im Rest der Welt gegenwärtig los ist“
Hauke Harder, LESESCHATZ, 5.9.22:
„Die Perspektive ist in den Werken von Cohen stets die der Antihelden, der unsympathischen, skrupellosen und monströsen Menschen. Doch ist die Figurenzeichnung immer so angelegt, dass man ihnen, wie ihre Opfer, verfällt.“
Björn Hayer, Luxemburger TAGEBLATT, 24.9.22
„erinnert Ute Cohens neues Prosawerk ‚Falscher Garten’, herrlich klassifiziert als ‚schwarze Kapriole’, zweifelsohne ein wenig an Carl Zuckmayers bekannte Tragikomödie ‚Der Hauptmann von Köpenick‘.“
Oliver Jungen, DEUTSCHLANDFUNK Kultur, 12.10.22: „Falscher Garten“ von Ute Cohen ist eine grotesk überdrehte Berlin-Story mit Punk-Attitüde: ein Undergroundroman, der Ausflüge ins Hardcore-Genre nicht scheut.“
Joachim Feldmann, DER FREITAG, 10.11.22: „Um einen ausgesprochen einfallsreichen Streich handelt es sich bei diesem literarischen Kabinettstück auf jeden Fall. Intertextuell und popkulturell auf der Höhe präsentiert sich Falscher Garten als gewitzte Studie über die menschliche Fähigkeit zur Selbsttäuschung.“
Stefan Meetschen, DIE TAGESPOST, 27.19.22: „Eine (…) Danteske Sichtweise ist das, die bei Ute Cohen trotz ihrer unbestreitbaren literarischen Modernität stets durchschimmert.“
CHAOS? HINHÖREN, SINGEN Gesprächsband mit INGRID CAVEN

Irene Bazinger, FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG, 3.12.21: „Wie nähert man sich einem derart unfassbaren, unabhängigen Paradiesvogel mit seinem wild bewegten Dasein? Ute Cohen hat es mit Chuzpe und gründlicher Recherche getan, das macht die Lektüre dieser Gespräche so mitreißend.“